Öffentlicher Bücherschrank startklar

Jetzt kann’s losgehen – viel Freude beim Lesen

(rl) Die restlichen Handgriffe sind getan. Der Schrank ist voller Bücher – ein wenig Platz ist aber schon noch. Er kann also in Gebrauch genommen werden.

Nochmal: Jeder kann sich ein Buch seiner Wahl entnehmen, es in aller Ruhe lesen und zurückbringen. Wer sich von eigenen Büchern trennen möchte, kann diese für die Allgemeinheit in den Schrank stellen. Sollte der Platz nicht ausreichen, werden Zwischenböden eingezogen. Weder Leser noch Bücher werden aufgeschrieben. Alles ist kostenfrei und alles ist eine Sache von Vertrauen und Anstand. So kann die Lücke, die die Schließung der öffentlichen Bücherei hinterlassen hat, etwas geschlossen werden. Und dafür sagen Danke Ulli Lask und auch allen, die mit ihren Bücherspenden zum Gelingen beitragen. Foto Rolf Langhof

Öffentlicher Bücherschrank steht

Greta inspiziert schon mal

(rl) An diesem Wochenende hat nun Ulli Lask seinen Öffentlichen Bücherschrank soweit fertig- und an dem Standort der früheren Telefonzelle aufgestellt. Der Spruch: „Was lange währt, wird gut“, trifft hier mal wieder auf den Punkt. Ein paar Kleinigkeiten sind wohl noch zu tun. Dann kann der Schrank mit Büchern gefüllt werden. Öffentlich bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich jeder ein Buch seiner Wahl entnehmen, lesen und wieder zurückbringen kann. Es ist aber auch möglich, das Exemplar gegen ein anderes (oder mehr) aus dem eigenen Bestand zu tauschen. Manch einer hat Bücher zuhause, die nicht seinem Geschmack entsprechen, seien es unpassende Geschenke, eigene Fehlkäufe oder Erbstücke, die er hier der Allgemeinheit zur Verfügung stellen kann.

Die Idee des Öffentlichen Bücherschrankes ist nicht neu. In vielen Orten Deutschlands läuft diese Art des Buchaustausches seit Langem recht gut. Hoffen wir, dass sich auch Großsteinberg positiv in diese Reihe einfügt. Fotos: Rolf Langhof

 

Auch OT Am See online

Auch See online

(rl) Letzte Meldung von Steffen Rostock: „Wir sind jetzt auch am See online.“

Das heißt also für Interessierte Vertragsunterlagen ausfüllen und absenden. Foto: Rolf Langhof

Niederschläge der letzten zwei Monate

Elvira Zupan misst den Niederschlag

(rl)Von Elvira Zupan sind wieder die Niederschlags-Messergebnisse der letzten beiden Monate eingetroffen.

Im Juli 2017 wurden demnach 109,7 l/m² erreicht.

Im August 2017 waren es 85,9 l/m²

Wir danken Frau Zupan für ihre fleißige und zuverlässige Messarbeit. Foto: Rolf Langhof

Geläut außer Betrieb

Glocken außer Betrieb

(R.L.) Es ist Baubetrieb in der Glockenstube der Großsteinberger Kirche. Nachdem das Gerüst gestellt wurde, ist Rolf Albrecht dabei, die bisherige Aufhängung der Glocken zu entfernen, um Baufreiheit für einen Glockenstuhl zu schaffen. Dazu mussten die Glocken abgenommen und Jahrhunderte alte Eichenbalken zersägt werden – eine Schweiß treibende Arbeit. Auch musste die Mittelsäule der nach Süden gerichteten Schalllöcher entfernt werden, um das Baumaterial und später die neue Glocke in den Turm zu bringen. Eigentlich ist Albrecht für den Friedhofsbetrieb zuständig, doch seinen Aktivitäten ist es zum großen Teil zu danken, dass das Vorhaben Glockenstuhl und Vervollständigung des früheren dreistimmigen Geläutes so weit fortgeschritten ist. Mit den durch ihn erbrachten Eigenleistungen werden mehrere tausend Euro gespart. Wenn es zu schaffen ist, die Glocke gleichzeitig mit dem Glockenstuhl zu installieren, betragen die Einsparungen weitere etwa 7000,00 Euro.

Rolf Albrecht und der Kirchenvorstand sind nochmals bei potentiellen Geldgebern vorstellig geworden, haben um Unterstützung gebeten – zum Glück nicht vergebens. Dennoch wird noch weitere Hilfe in Form von Spenden benötigt. Wer also nicht aus weltanschaulichen Gründen spenden möchte, der sollte sich überlegen, ob er es nicht aus kulturhistorischen Gründen tun kann.
Jeder 10-Euro-Schein hilft. Auf diese Weise kann man den Glockenraub, den die Nationalsozialisten den Kirchen und damit auch der Bevölkerung angetan haben, wieder heilen und sich später an einem noch schöneren Geläut erfreuen.

Dass dieses dann auch so klingt, wie es soll, ist die Aufgabe von Roy Kreß, dem Gebietsbeauftragten vom Regionalkirchenamt Leipzig für Geläute und Turmuhren. Mit viel Wissen, Erfahrung und Einfühlungsvermögen sowie der nötigen Technik erforscht er den Charakter und die Töne der vorhandenen Glocken, um für die neu zu gießende die richtigen Vorgaben machen zu können. Sie soll  schließlich harmonisch ins gesamte Klangbild passen. Doch muss er auch auf Größe und Gewicht achten. Da sind in unserer kleinen Dorfkirche auch technische Grenzen gesetzt. Fotos: Rolf Langhof