Erdschatten knabbert am Vollmond

Ein besonderes Himmelsschauspiel steht uns am Abend des 16. Juli bevor. Dann findet eine partielle Mondfinsternis statt. Zum Höhepunkt des Ereignisses verschwinden rund zwei Drittel des Vollmondes im Schatten der Erde.
Anders als bei der letzten Mondfinsternis im Januar wird bei dieser Finsternis nur ein Teil des Mondes verdunkelt. Dabei wird der Vollmond ab 22 Uhr nach und nach vom Erdschatten immer mehr „angeknabbert“, bis um 23:32 Uhr nur noch eine schmale Sichel übrig ist. Nach diesem Maximum der Finsternis kehrt das Sonnenlicht langsam wieder in die verdunkelten Bereiche unseres Trabanten zurück und ab 01 Uhr morgens erscheint der Mond wieder rund. Dann läuft er noch eine Weile durch den unauffälligen Halbschatten der Erde und wird dabei immer heller.

Anders als bei der letzten Mondfinsternis im Januar wird bei dieser Finsternis nur ein Teil des Mondes verdunkelt. Dabei wird der Vollmond ab 22 Uhr nach und nach vom Erdschatten immer mehr „angeknabbert“, bis um 23:32 Uhr nur noch eine schmale Sichel übrig ist. Nach diesem Maximum der Finsternis kehrt das Sonnenlicht langsam wieder in die verdunkelten Bereiche unseres Trabanten zurück und ab 01 Uhr morgens erscheint der Mond wieder rund. Dann läuft er noch eine Weile durch den unauffälligen Halbschatten der Erde und wird dabei immer heller.

Wer das Schauspiel beobachten will, sollte sich einen Ort mit freier Sicht zum Südosthorizont suchen. Ideal sind unbewaldete Bergkuppen abseits störender Lichtquellen. Auch wenn der Mond nicht die bei einer totalen Mondfinsternis typische rötliche Farbe annimmt, ist das Schauspiel sehr reizvoll. Denn der gekrümmte Verlauf des auf der Mondoberfläche sichtbaren Erdschattens macht die Kugelgestalt der Erde sichtbar. Und diesen Beweis ihrer Kugelgestalt machten sich Astronomen schon vor 2.500 Jahren in ihren Berechnungen zunutze.
Die partielle Mondfinsternis vom 16. Juli ist übrigens für längere Zeit das letzte derartige Himmelsschauspiel, das auch von Europa aus zu sehen ist. Bei den beiden nächsten Mondfinsternissen zieht der Vollmond nur durch den Halbschatten der Erde, sodass diese wenig auffällig sind und wohl nur von geübten Beobachtern überhaupt wahrgenommen werden. Die nächste von Deutschland aus zumindest teilweise sichtbare totale Mondfinsternis findet dagegen erst in drei Jahren und die nächste in voller Länge sichtbare sogar erst in knapp zehn Jahren statt.
Quelle: wetteronline.de

Niederschläge

Elvira Zupan hat für uns wieder die Niederschläge gemessen.

Elvira Zupan beim Auswerten der Messung

Für Mai 2019 hat Sie 44,4 l/m² notiert und für
Juni 2019 93,8 l/m². Zu beachten ist, dass der Niederschlag sich im Juni auf wenige starke Regengüsse konzentriert hat und so nicht zur Verringerung der Trockenheit beigetragen hat.

Es waren die letzten Messungen, die Frau Zupan durchgeführt hat. Ihr bisheriger Auftraggeber nutzt künftig moderne Technik.

Die Ortschronik Großsteinberg war Nutznieser dieser Tätigkeit. Wir danken Elvira Zupan für Ihre jahrelange zuverlässige Arbeit.

Längster Tag des Jahres-Sonnenwende heute 17:54 Uhr

Die Sonnenwenden markieren den Beginn des astronomischen Sommers bzw. des astronomischen Winters. Wenn die Sonne ihre größte nördliche oder südliche Deklination von 23,4° erreicht, steht sie senkrecht über den so genannten Wendekreisen der Erde (nämlich den Breitenkreisen auf 23,4° nördlicher bzw. südlicher Breite). Sie steht also

  • am 21. Juni über dem nördlichen Wendekreis (Sommersonnenwende auf der Nordhalbkugel, Wintersonnenwende auf der Südhalbkugel),
  • am 21. oder 22. Dezember über dem südlichen Wendekreis (Wintersonnenwende auf der Nordhalbkugel, Sommersonnenwende auf der Südhalbkugel).

Für beide Erdhalbkugeln gilt jeweils: Zur Wintersonnenwende erreicht die Sonne im Jahreslauf ihren tiefsten Stand in Bezug auf den Meridiandurchgang. Zu diesem Zeitpunkt herrscht der kürzeste Tag und die längste Nacht, weil der größere Teil der täglichen Sonnenbahn unterhalb des Horizonts liegt. Umgekehrt erreicht die Sonne zur Sommersonnenwende ihren höchsten Stand. Zu diesem Zeitpunkt herrscht der längste Tag und die kürzeste Nacht, weil der größere Teil der täglichen Sonnenbahn oberhalb des Horizonts liegt.

Nahe den Polarkreisen gibt es zur Wintersonnenwende einen Tag ohne Sonnenaufgang sowie zur Sommersonnenwende einen Tag ohne Sonnenuntergang (Mitternachtssonne, „Weiße Nächte“). Weiter polwärts herrscht dann wochen- bis monatelang der Polartag bzw. am anderen Pol die Polarnacht. Während dieser Zeiträume ohne Dämmerung liegt die tägliche Sonnenbahn vollständig oberhalb bzw. unterhalb des Horizonts.

Zwischen den Sonnenwenden überschreitet die Sonne jeweils den Himmelsäquator und steht dann senkrecht über dem Äquator der Erde. Diese Zeitpunkte sind die Äquinoktien oder Tagundnachtgleichen. Äquinoktien und Sonnenwenden stellen den Beginn der jeweiligen astronomischen Jahreszeiten dar.

Obwohl der Tag der Wintersonnenwende der kürzeste Tag ist, tritt zur Wintersonnenwende auf der Nordhalbkugel der früheste Sonnenuntergang bereits etwa zehn Tage früher und der späteste Sonnenaufgang erst etwa zehn Tage später ein. Ursache hierfür ist die Zeitgleichung. Zur Sommersonnenwende auf der Nordhalbkugel macht dieser Effekt analog etwa vier Tage aus. (Quelle:Wikipedia).

Niederschläge

Frau Elvira Zupan hat für uns wieder die Niederschläge der letzten beiden Monate gemessen. Dabei hat sie folgende Werte ermittelt:
März 2019 43,3 l/m²
April 2019 22,6 l/m²