Gemeinde Parthenstein begeht Volkstrauertag

Turnusgemäß in Pomßen beging am gestrigen Sonntag die Gemeinde den jährlichen Volkstrauertag mit einer Gedenk- und Mahnveranstaltung. Zunächst darf festgehalten werden, dass die Teilnahme, gemessen an früheren Jahren, erfreulich hoch war.

Wegen des typischen Novemberwetters war die Veranstaltung, die sonst am Denkmal für die Kriegsopfer stattfindet, ins Kircheninnere verlegt worden. Bürgermeister Jürgen Kretschel wies in seiner Rede besonders darauf hin, wohin Hass führt und benannte insbesondere die Verbrechen gegen Juden, für die es keine Begründung gibt, und sei sie noch so fadenscheinig.

Pfarrerin Bettine Reichelt schloss sich an. Sie hatte sich die Denkmäler in der Region etwas genauer angesehen und führte die verschiedenen Inschriften an, die die Gefühle der Menschen recht gut zum Ausdruck bringen. Sie sprach eine simple Wahrheit aus: “Kriege sind von Menschen gemacht.“ Denken Sie mal darüber nach.

Abschließend erfolgten Kranzniederlegungen durch die Gemeinde, die Pomßener Feuerwehr und den Pomßener Geschichts- und Heimatverein. Fotos Rolf Langhof

Abfischen am Oberteich

Gerd Heinitz und Freunde nutzten den heutigen Feiertag, um den Oberteich abzufischen. Dazu wurde wie jedes Mal das Wasser abgelassen. Die Fischer sortierten ihren Fang in die zum Verzehr geeigneten Fische und die, die wieder zurück in den Teich gelassen wurden, nachdem dieser von Laub und Schlamm gereinigt war.
Dieses jährliche Ereignis hat immer auch etwas von Volksfestcharakter, obwohl natürlich die Menge der Beteiligten überschaubar ist. Zumindest hatten die Frauen der Truppe für belegte Semmeln und die notwendigen Getränke gesorgt. Und Spaß gab es auch, vor allem für die Jüngsten.
Fotos: Rolf Langhof

125 Jahre Leipziger Volkszeitung

Wer meint, die Leipziger Volkszeitung oder LVZ, wie sie der Kürze halber im Volksmund genannt wird, sei ein Leichtgewicht, der täuscht sich. Mit einer 524 Gramm schweren und 128 Seiten starken Sonderausgabe kommt sie heute zu ihrem 125. Geburtstag daher – herzlichen Glückwunsch.
Und was ebenfalls sofort zu sehen ist: Sie ist wieder zum früheren Format zurück gekehrt. Das macht sie etwas handlicher am Frühstückstisch. Wir wünschen für die Zukunft viel Erfolg. Und um den etwas zu erleichtern, wäre es sicher von Vorteil, wenn die Macher des Blattes einmal mit ihren Lesern über deren Wünsche reden würden, besonders in der Regionalberichterstattung. Da sind ganz sicher noch so einige offen.

Erdschatten knabbert am Vollmond

Ein besonderes Himmelsschauspiel steht uns am Abend des 16. Juli bevor. Dann findet eine partielle Mondfinsternis statt. Zum Höhepunkt des Ereignisses verschwinden rund zwei Drittel des Vollmondes im Schatten der Erde.
Anders als bei der letzten Mondfinsternis im Januar wird bei dieser Finsternis nur ein Teil des Mondes verdunkelt. Dabei wird der Vollmond ab 22 Uhr nach und nach vom Erdschatten immer mehr „angeknabbert“, bis um 23:32 Uhr nur noch eine schmale Sichel übrig ist. Nach diesem Maximum der Finsternis kehrt das Sonnenlicht langsam wieder in die verdunkelten Bereiche unseres Trabanten zurück und ab 01 Uhr morgens erscheint der Mond wieder rund. Dann läuft er noch eine Weile durch den unauffälligen Halbschatten der Erde und wird dabei immer heller.

Anders als bei der letzten Mondfinsternis im Januar wird bei dieser Finsternis nur ein Teil des Mondes verdunkelt. Dabei wird der Vollmond ab 22 Uhr nach und nach vom Erdschatten immer mehr „angeknabbert“, bis um 23:32 Uhr nur noch eine schmale Sichel übrig ist. Nach diesem Maximum der Finsternis kehrt das Sonnenlicht langsam wieder in die verdunkelten Bereiche unseres Trabanten zurück und ab 01 Uhr morgens erscheint der Mond wieder rund. Dann läuft er noch eine Weile durch den unauffälligen Halbschatten der Erde und wird dabei immer heller.

Wer das Schauspiel beobachten will, sollte sich einen Ort mit freier Sicht zum Südosthorizont suchen. Ideal sind unbewaldete Bergkuppen abseits störender Lichtquellen. Auch wenn der Mond nicht die bei einer totalen Mondfinsternis typische rötliche Farbe annimmt, ist das Schauspiel sehr reizvoll. Denn der gekrümmte Verlauf des auf der Mondoberfläche sichtbaren Erdschattens macht die Kugelgestalt der Erde sichtbar. Und diesen Beweis ihrer Kugelgestalt machten sich Astronomen schon vor 2.500 Jahren in ihren Berechnungen zunutze.
Die partielle Mondfinsternis vom 16. Juli ist übrigens für längere Zeit das letzte derartige Himmelsschauspiel, das auch von Europa aus zu sehen ist. Bei den beiden nächsten Mondfinsternissen zieht der Vollmond nur durch den Halbschatten der Erde, sodass diese wenig auffällig sind und wohl nur von geübten Beobachtern überhaupt wahrgenommen werden. Die nächste von Deutschland aus zumindest teilweise sichtbare totale Mondfinsternis findet dagegen erst in drei Jahren und die nächste in voller Länge sichtbare sogar erst in knapp zehn Jahren statt.
Quelle: wetteronline.de

Niederschläge

Elvira Zupan hat für uns wieder die Niederschläge gemessen.

Elvira Zupan beim Auswerten der Messung

Für Mai 2019 hat Sie 44,4 l/m² notiert und für
Juni 2019 93,8 l/m². Zu beachten ist, dass der Niederschlag sich im Juni auf wenige starke Regengüsse konzentriert hat und so nicht zur Verringerung der Trockenheit beigetragen hat.

Es waren die letzten Messungen, die Frau Zupan durchgeführt hat. Ihr bisheriger Auftraggeber nutzt künftig moderne Technik.

Die Ortschronik Großsteinberg war Nutznieser dieser Tätigkeit. Wir danken Elvira Zupan für Ihre jahrelange zuverlässige Arbeit.