Festgottesdienst mit Glockenweihe in der Martinskirche Großsteinberg

Pfarrer Dr. Gramzow zur Einholung der neuen Glocke

Die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Pomßen-Belgershain lädt am Sonntag, dem
8. April 2018 herzlich zu einem Festgottesdienst in die Martinskirche Großsteinberg ein. In diesem Gottesdienst wollen wir die jüngst gegossene große Glocke einweihen und feierlich in Betrieb nehmen. Ihr Klang soll zum Lobe Gottes und zur Freude für die Menschen ertönen. Gedankt wird allen, denen das Projekt am Herzen lag. Der Gottesdienst beginnt um 10:30 Uhr. Im Anschluss lädt die Kirchgemeinde ein zu Kaffee und Kuchen. Zudem gibt es die Möglichkeit, den neuen Glockenstuhl und die drei Glocken zu besichtigen.
Text: Kommunalrundschau März 2018 –
Foto: Rolf Langhof

Frühlingsgefühle – garniert mit Müll

Immer raus aus dem Autofenster – es sieht ja keiner

Geht man den Mittelweg hinaus, biegt links zur Brücke über die Bahnlinie ab, um dann zur Sportanlage zu wandern, ergibt sich eine halbstündige Runde, die dem eigenen Wohlbefinden dienen kann. Ja, sie bietet sich geradezu an, besonders jetzt, da die Tage wieder heller werden und der Körper nach Sonne lechzt.

Ein schöner Weg, wenn da nicht einige Dinge wären, die die gute Wanderlaune ins Gegenteil verkehren.

Sind die Hundehaufen auf dem Mittelweg glücklich umkurvt, kommt man zur Brücke und meint, auf einer Müllhalde gelandet zu sein. Hier muss der Schreiber an sich halten, um nicht Kraftausdrücke zu gebrauchen. Müssen denn alle unbenötigten Dinge aus dem Autofenster geworfen werden? Da findet man jede Menge Zigarettenschachteln, Kaffeebecher, Müllbeutel, Assietten und manches mehr. Es gibt doch genug Möglichkeiten, seinen Müll ordnungsgemäß zu entsorgen. Ist es denn so schwierig, die leeren Verpackungen wieder mitzunehmen?  Wie weit ist es dann her mit dem eigenen Anstand, wenn man ihn sofort verliert, nur weil man sich nicht beobachtet fühlt?
Fotos: Rolf Langhof (der für die schlechte Qualität der Handy-Fotos um Nachsicht bittet)

Gemessene Niederschläge

Elvira Zupan misst den Niederschlag (Foto: R. Langhof)

Elvira Zupan hat für uns wieder die Niederschläge für die letzten beiden Monate gemessen.

Die Ergebnisse lauten für

Monat Januar 43,5 l/m²

Monat Februar 5,3 l/m²

Vielen Dank

Auch der längste Weg geht einmal zu ende

Die Glocken werden zum läuten montiert

Für den Zieleinlauf sorgen die Mitarbeiter Ralf Stiebitz und Sven Hirche der Heidenauer Glockenläute- und Elektroanlagen GmbH.

Im Jahre 2000 gegründet, kann die Firma schon auf einige Reverenzen verweisen, so auf Arbeiten in Stollberg, Moritzburg und Dohna (siehe hier).

Auf die Frage, wie sie denn ihre Aufgabe beschreiben würden, antworteten beide: “Wir bringen die Glocken zum Läuten.“  Und damit ist eigentlich alles gesagt. Doch die tatsächliche Arbeit ist wesentlich umfangreicher, als es dieser kurze Satz vermuten lässt.
Der Glockenstuhl ist fertig – wir berichteten. Die Glocken stehen auf dem Boden. Nun muss sie jemand an der richtigen Stelle, mit der richtigen Technik und dem dazugehörigen Klöppel versehen so aufhängen, dass sie leicht und frei für lange Zeit schwingen können. Genau das tun die Beiden. Das ist keine leichte Aufgabe. Sieht man Ihnen mal für Augenblicke bei der Arbeit zu, kann man erkennen, dass die Männer gut aufeinander eingespielt sind. Da weiß jeder, was er zu tun hat. Schließlich hat man es hier nicht mit Leichtgewichten zu tun. Allein die größte der drei Glocken, die neue, wiegt über 600 kg. Die rückt man nicht mal eben so zur Seite.
Wenn die drei Glocken ihren Platz erhalten haben, wird ein Kollege den elektrotechnischen Part übernehmen, so dass das Geläut wieder erklingen kann, nur eben künftig dreistimmig und nicht mehr von Hand in Gang gesetzt. Das übernimmt ab jetzt die elektrische Anlage.
Sicher ist es eine schöne Aufgabe, Glocken zum Klingen zu bringen. Doch bei Dauerfrost und in einer zugigen Glockenstube freut man sich schon auch auf den Feierabend, um den durchgefrorenen Körper wieder aufzuwärmen. Fotos: Rolf Langhof

 

Hurraaaa… wir haben Strom

Schnelles Internet auch für Klinga

Mit diesen Worten erreichte uns am gestrigen Freitag eine Nachricht von Steffen Rostock, Chef des gleichnamigen Kommunikationsunternehmens aus Grimma. Während Großsteinberg bereits seit September 2017 (in Pomßen noch eher!) über einen Breitbandzugang zum Internet verfügt, mussten die Klingaer bis jetzt warten, weil es ein „Spitzenunternehmen“ im „Hochtechnologieland Deutschland“ bisher nicht geschafft hat, die Klingaer Anlage von Rostock mit Strom zu versorgen – Respekt.

Für alle, die es nicht wissen sollten: Klinga liegt nicht im Pamir oder in den Anden, sondern mitten in Deutschland, ist Ortsteil der Gemeinde Parthenstein im Landkreis Leipzig.

Nun ja, jetzt ist er also da und auch die betroffenen Klingaer Bürgerinnen und Bürger können dieses Angebot nutzen. Die Anlieger werden direkt angeschrieben, erhalten Vertragsangebote, um sich dann zu entscheiden. 
Achten Sie also auf Ihre Post. Nicht alles, was wie Werbung aussieht, ist nur Werbung.