14:30 Uhr heute nach dem Mittag trafen sich verantwortliche Vertreter der am Brückenbau beteiligten Firmen und Institutionen, um zu prüfen, ob die für heute vorgesehene Freigabe beider Fahrbahnen stattfinden kann. Sie kann. 15:30 Uhr wird die Ampel entfernt, die den einspurigen Verkehr über lange Zeit regelte. Der lange Winter hat den Straßenbauern ordentlich zugesetzt. Sobald es das Wetter zuließ, wurde gebaut. So war es auch möglich, die für heute, den 17. Mai, planmäßig vorgesehene Öffnung der Straße einzuhalten. Das wiederum heißt allerdings nicht, dass man schon mit allem fertig ist. Am Radweg gibt es noch einige wenige Tage zu tun. Und auch sonst sind Restarbeiten zu erledigen, ehe die Baustelle endgültig beräumt und verlassen werden kann. Doch das stört den Verkehrsteilnehmer wohl weniger.

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Neue Brücke für Radweg
Heute wurde im Laufe des Tages die noch fehlende neue Brücke auf dem Radweg zwischen Großsteinberg und Grethen eingehoben. Sie überspannt die Clade und ersetzt die Holzbrücke, die im Zuge der Bauarbeiten entfernt wurde.
Die neue ist aus Metall und komlettiert nun den Fuß- und Radweg.
Am Bachbett sind noch einige Plasterarbeiten durchzuführen. Damit endet eine der umfangreichsten Straßen- und Brückenbauarbeiten, die Großsteinberg bisher erlebt hat. Am Freitag, dem 17. 5. 2013 soll die Straße wieder komplett dem Verkehr übergeben werden.
Wetterrückschau
Im März 2013 hatte Elvira Zupan 42,1 l/m² Niederschläge gemessen. Das sind reichlich 4 Wassereimer voll auf den Quadratmeter. Damit war der März zu nass. Und zu kalt war er auch.
Im Monat April 2013 gab es gar 51,2 l/m². Auvh der April war insgesamt zu kalt.
Vielen Dank frau zupan für Ihre zuverlässige Arbeit.
20. Gartenbahnsaison-Eröffnung
Bei Reinfried Polter, der Geschäftsstelle des EisenbahnFreundesKreises Westsachsen (EFK) in Großsteinberg, wird jedes Jahr zum 1. Mai die Garteneisenbahn in Gang gesetzt, dieses Jahr zum 20. Mal. Das Stück Grünfläche hinter seinem Haus hat er akribisch in eine Eisenbahnlandschaft verwandelt, die einen Teil der Harzer Schmalspurbahnen darstellt. Bei schönem Wetter waren schon früh die ersten Gäste da. Die Lust auf Eisenbahn bringt sie jedes Jahr zusammen. Conny und Reinfried Polter sorgen für das leibliche Wohl. Freisitze an der Bahnanlage verführen zum Verweilen und zum Gespräch. Thema: Natürlich Eisenbahn. Vor dem Haus erwarteten Freisitze weitere Gäste, die am Nachmittag auch nicht auf sich warten ließen. Freie Plätze wurden Mangelware. Doch Speisen und Getränke waren zu haben, wie sie ein Gartenlokal auch nicht besser bietet. Eine Minitraktor-Fahrt mit Anhänger war das Highlight für Kinder und unter blühendem Apfelbaum sorgte eine Chemnitzer Brass-Band für flotte Rhythmen. Wenn die Polters was in die Hand nehmen, so klappt es. Das gilt in Großsteinberg schon als Sprichwort.
2. Querstraßenfest
Gerd Heinitz erzählt: „Eigentlich geisterte der Gedanke an ein gemeinsames Fest schon lange in den Köpfen der Querstraßen-Bewohner herum. Zuletzt wurde zum Polterabend von Alexander Hirth und seiner Braut Cornelia Siegel im September 2009 darüber diskutiert. Doch konkret wurde es zur Silberhochzeit von Anett und Uwe Ramdohr.“ Renate Hirth und Sieglinde Röder wurden dazu „verdonnert“, die Organisation in die Hand zu nehmen. So feierte man schließlich am 30. April 2012 das erste Querstraßen-Fest (Wir berichteten – siehe –> Erstes Querstraßen-Fest).
Am 30. April 2013 kamen die Querstraßen-Anlieger erneut zusammen, um gemeinsam zu feiern. Sieglinde Röder: „Es ist doch besser, zusammen zu feiern, als zu streiten.“ Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Die Einfahrt zur Lagerhalle der Agrargenossenschaft eignet sich erfahrungsgemäß vorzüglich als Festplatz. Heinitz hatte die Benutzung mit dem Genossenschaftschef geregelt.
Zu den Kosten gibt jeder seinen Anteil. Doch die großzügige Unterstützung durch REWE-Markt-Betreiberin Christina Kühne erleichtert das Unternehmen Querstraßenfest erheblich. Sie hört es zwar nicht gern, doch sollte man bei dieser Gelegenheit auch mal erwähnen, dass sie die Kindertagesstätte in Großsteinberg ebenfalls mit Sachspenden unterstützt.
Zwei Sonnenschirme mit Stehtischen, ein Grill eine Feuerschale sowie ein kleines, aber ausreichendes Zelt sind schnell aufgebaut. Da greifen alle zu. Die Laune war bestens und ließ sich auch durch ein wenig Nieselregen nicht vermiesen. Man stand ja unterm Sonnenschirm. Frank Palloks spendete den notwendigen Strom. So war auch für Beleuchtung gesorgt. Der Abend nahm seinen fröhlichen Verlauf.
Menschen, die das Schicksal willkürlich zusammen gewürfelt hat, nehmen das zum Anlass, zusammen zu rücken, Gemeinsamkeiten zu suchen, eventuelle Differenzen nicht eskalieren zu lassen. Eine gemeinsame Feier wie am Abend der Walpurgisnacht hilft, dieses Bestreben zu festigen.
So kann man dem Leben seine schönen Seiten abringen – beispielhaft.
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