Wieder Nachwuchs auf dem Oberteich

Armin Pöritz, der gute Geist des Oberteiches, hat beobachtet, dass sich Mutter Ente am 13. Mai zum Brüten aufs Nest gesetzt hat. 28-30 Tage dauert so eine Brut. So hatte er mit etwa Freitag gerechnet. Doch heute ist die Brut bereits geschlüpft. Soweit man es zählen konnte, hat das Paar nun 12 muntere Küken.
Gerd Heinitz wird allerdings nur sechs Stück auf dem Teich belassen. Noch im jungen Alter, wenn sie sich noch in eine andere Familie einfügen, wird er sie umsetzten. Wie man ja inzwischen weiß, spendet Heinitz den Ertrag aus dem Fischverkauf dem Kindergarten. Bei einem zu hohen Entenbesatz wird es problematisch für das Wasser. Pöritz wies darauf hin, dass in diesem Jahr die Eiche vor dem Teich mächtig geblüht hat. Im Umkreis des Teiches hat er zwei Eimer Eichenblüten zusammen gekehrt. Doch seiner Meinung nach ist trotzdem ein Drittel ins Wasser gefallen. Hinzu kommt die außergewöhnliche Hitze. So hat er bereits fünf tote Karpfen aus dem Wasser gezogen, obwohl er für den ständigen Lauf der Fontäne und entsprechenden Nachschub von Frischwasser gesorgt hat. Hinzu kommt, dass der Pflanzenbesatz in diesem Jahr verdoppelt wurde. Es ist nicht leicht, dieses empfindliche Biosystem im Gleichgewicht zu halten. Doch Armin Pöritz und Gerd Heinitz mühen sich redlich. Sie haben unsere Anerkennung verdient.

enten_2011_06

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Ortschronist. Setze ein Lesezeichen zum Permalink.