Es ist nun schon traditionell, dass die Gemeinde für ihre Ruheständler eine Weihnachtsfeier ausrichtet, für jeden Ortsteil separat. Die Großsteinberger feiern im Speiseraum der Grundschule. Für Romy Scheibner allerdings war es eine Premiere. Neu in der Gemeindeverwaltung und verantwortlich für Soziales, oblag ihr in diesem Jahr die Verantwortung für die Organisation. Mit Unterstützung der erfahrenen Mitarbeiterinnen des Bauhofes Ines Höfer und Gudrun Perzel war ihr das offensichtlich ausgezeichnet gelungen. Pünktlich 14:30 Uhr übernahm Bürgermeister Jürgen Kretschel das Mikrofon und begrüßte die Gäste. Er verband dies mit einigen Informationen und in seiner manchmal recht launigen Art auch mit einigen scherzhaften Bemerkungen. Das kam an.
Inzwischen fieberten die Kinder der Theatergruppe unter Leitung von Jana Köhler ihrem Auftritt entgegen. Ein Tanz stimmte zur Eröffnung ein und anschließend konnten die Seniorinnen und Senioren das Märchen von Frau Holle genießen. Den Ausgang kannten sie allerdings so nicht. Denn obwohl Pechmarie ihrer bekannten Faulheit wegen von Frau Holle im Märchen mit einem Kübel Pech „belohnt“ wurde, blieb ihr das erspart, weil sie immerhin auf Krieg und Elend besonders der Kinder in anderen Weltteilen hingewiesen hatte. Die Kinder bekamen für ihre Darbietung den verdienten Applaus.
Nach der Kaffeezeit bereitete sich der Klingaer Volkschor auf seinen Auftritte vor. Unter der Leitung von Dietrich Wiesemann brachte er Lieder zum Advent zur Aufführung. Gedichte und Texte zur Weihnachtszeit, vorgetragen von Anita Wegener, bereicherten das Programm.
Zum Abend wurde die inzwischen ebenfalls schon traditionelle Schlachteplatte gereicht. Ein Novum im Programm: Glühwein. Wann passt er besser, als an einem Tag Anfang Dezember, da der erste Schnee des Monats gefallen ist?
Alles in allem wieder eine schöne Feier, in der man Schlemmen, aber auch mit Diesem oder Jenem ein gemütliches Schwätzchen halten konnte, was meist ebenso wertvoll ist.
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Niederschläge der letzten beiden Monate
Volkstrauertag
Bei Wikipedia steht zu lesen: „Der Volkstrauertag wurde 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. 1922 fand die erste Gedenkstunde im Reichstag statt. 1926 wurde entschieden, den Volkstrauertag regelmäßig am Sonntag Reminiscere (fünfter
Sonntag vor Ostern) zu begehen. Der Volkstrauertag wurde erstmals am 28. Februar 1926 begangen. Überall fanden Gedenkfeiern für die deutschen Gefallenen des Ersten Weltkriegs statt.“ Und weiter: „Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den „Stillen Tagen“. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.“
In der Gemeinde Parthenstein findet dieser Tag reihum in den vier Ortsteilen statt, in diesem Jahr in Pomßen.
Bürgermeister Jürgen Kretschel und Pfarrer Günz hielten die Ansprachen. Sie bezogen sich zurecht nicht nur auf die Toten von Krieg und Gewaltherrschaft, sondern erinnerten auch an die Opfer von Hass und Gewalt in unserem Lande. Mit eindringlichen Worten mahnten sie, den politischen Brandstiftern, die bereits wieder offen oder auf subtile Weise den Frieden in der Republik untergraben und die auch in unserer Region auf Sympathisanten rechnen können, entgegen zu treten und ihnen nicht das Feld zu überlassen.
Gut, dass die Pomßener Feuerwehr mit angetreten war. Mit ihr waren 23 Personen anwesend – von rund 3600 Einwohnern der Gemeinde.
Der längste Sommer meines Lebens
So hat Jürgen Erfurth seinen Vortrag über seine Weltreise überschrieben. Angefangen hat es im Heimatverein, in der Jürgens Mutter Mitglied ist. „Erika, Jürgen könnte doch mal für uns von seiner Reise berichten.“ Ja, er konnte. Als Raum bot sich nur der Speiseraum der Grundschule an. Da war auch Platz für alle anderen Interessierten. Gestern, am Freitag Abend 18:30 Uhr war Start. Mit großer Leinwand, Laptop, Beamer und Tonanlage war technisch alles vorbereitet, der Speiseraum gut besetzt.

Einige einführende Worte, Licht aus, Bild und Ton ab.
Erfurth hatte sich ein Jahr Auszeit genommen; eine Regelung im Schulbetrieb machte es möglich. Doch zuvor waren zwei Jahre nötig, um die Entscheidung zu treffen: „Ich gucke mir ein Jahr lang die Welt an.“ Gut vorbereitet und organisiert, aber unspektakulär trat er vom Bahnhof Großsteinberg die Reise an. Genau so unspektakulär kam er nach einem runden Jahr wieder hier an. Was er erlebte, füllte mit atemberaubenden Bildern und interessanten, wie zuweilen auch launigen Kommentaren ganze zwei Stunden.
Die Gemeindeverwaltung hat, wie immer bei solchen Gelegenheiten, auf die Saalmiete und Jürgen Erfurth auf Eintritt verzichtet. Doch eine freiwillige Spende für die G-Jugend des TSV Großsteinberg wurde gerne angenommen. So waren auch zwei Steppkes aus der Mannschaft dabei, um die Spendenbüchse zu präsentieren. Die Gäste der Veranstaltung gaben gern, waren Sie doch begeistert von dem, was sie zu sehen und zu hören bekamen. Der anhaltende Beifall war Beweis genug.
Zwei Bilder hat uns Jürgen noch gesendet. Wir sehen ihn vor der Golden Gate Bridge (links) und per Floß auf dem Yukon River nach Dawson City. Wenn Sie mehr davon sehen möchten, dann schauenSie doch mal hier: www.lehrerweltreise.de
Betonguss an der Cladebrücke wird vorbereitet
Wände und Überbau der Cladebrücke werden in einem Guss betoniert. Trotz eingetretener Nachtfröste geht die Arbeit zügig weiter. Zur Zeit wird an der Schalung für die Wände rechts und links des Baches und dem später tragenden Überbau gearbeitet. Noch im November soll betoniert werden. Nur heftiger und anhaltender Regen oder reichlich Schneefall könnten die Arbeiten stoppen. Und beides ist ja in der aktuellen Jahreszeit nicht ausgeschlossen. Das Betonieren selbst wäre kaum ein Problem. Dank Bauchemie und technischer Möglichkeiten funktioniert das fast bei jedem Wetter, auch bei Frostgraden. Wesentlich vom Wetter abhängiger ist da schon die Anbindung mit Asphalt. Und die muss ja gegeben sein, um die Straße letztendlich dem Verkehr wieder übergeben zu können.














