Glasfaser – ein beherrschendes Thema in Großsteinberg

Nachdem die Kabel in der Quer- und Nordstraße verlegt sind, wurde die Verkabelung in den letzten beiden Tagen in der Werner-Seelenbinder-Straße fortgeführt.
Von den Verkehrsteilnehmern wurde in diesen Tagen einiges an Flexibilität und Rücksichtnahme verlangt. Wie man sehen konnte, hat das auch recht gut funktioniert.
Die Arbeiten gingen mit der inzwischen schon gewohnten Schnelligkeit voran.
Heute ist man bereits bis zur Alten Dorfstraße vorangekommen.
Weder volle Sonne noch Regen konnten die Männer bremsen.
Den Großsteinberger Bürgerinnen und Bürgern kann es nur recht sein. Dauern die Beeinträchtigungen doch nicht so lange an. Und die lang ersehnte Nutzung des Internets mit Glasfaseranschluss ist in greifbarer Nähe.
Fotos: Rolf Langhof – alle Rechte vorbehalten bei Rolf@Langhof.de

Und so sieht ein solches Glasfaserkabel aus, durch das dann die Datenflut rauscht und die gebündelt in den blaugrünen Rohren verlegt werden.

Glasfaser – weitere Straßenzüge werden verkabelt

Ein Teil der Werner-Seelenbinder-Straße ist Dorf einwärts bis zur Gabelung Mittelweg verkabelt, ebenso die Querstraße. Zurzeit laufen die Arbeiten in der Nordstraße.
Es geht zügig voran und die Qualität leidet nicht darunter. Berücksichtigt man die Anzahl und Länge der Straßenzüge, so sind kleinere Reklamationen kaum erwähnenswert.
Berücksichtigt man weiterhin die Temperaturverhältnisse der letzten Zeit, die teilweise über 30° C im Schatten lagen, die Arbeiten aber vielfach in der prallen Sonne verlaufen, so ist es bewundernswert, was die Männer da leisten. Zumal sie keine Extra-Pausen einlegen und nach acht Stunden noch nicht Feierabend ist. Alle Achtung!
Fotos: Alle Rechte bei Rolf@Langhof.de

Point of Presence (PoP) steht

In der Großsteinberger Straße in Pomßen, direkt neben dem Feuerwehrneubau, wurde in den vergangenen Tagen der Point of Presence, kurz PoP genannt, aufgestellt.
Hier befindet sich die Schnittstelle zwischen dem Fernnetz und den Hausanschlüssen des Glasfasernetzes. Damit steht das Herzstück der gesamten Glasfaservernetzung. Zeitlich liegt man damit im Plan.
An den Hausanschlüssen wird weiter gearbeitet.
Die Fotos zeigen den PoP und die Arbeiten an der Kabelzuführung.
Fotos: rolf@langhof.de – alle Rechte vorbehalten

Cospuden – Beweidungsprojekte Offenland in Gefahr

Mathias Braeuer, Chronistenkollege aus Machern ließ uns folgenden alarmierenden Text zukommen, den wir Ihnen hier gerne zur Kenntnis geben:

Cospuden – Beweidungsprojekte & Offenland in Gefahr

Wir erinnern uns: 1981 Tagebau Cospuden – 1991 Stilllegung – anschl. Flutung – 2000 EXPO Gebiet… unser neues Erholungsgebiet erblickt das Licht der Welt – unser Cospudener See mit Umfeld.

In den wiederhergestellten Lebensräumen siedelten sich viele offenland-, licht- und wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten an, einige davon sehr selten oder gar vom Aussterben bedroht. Um die seltenen Arten zu erhalten, wurden nicht alle Gebiete mit Hochwald aufgeforstet. Damit dieses „Offenland“ erhalten bleibt, haben die Seeanrainer Leipzig und Markkleeberg die Schäferei Doppelstein mit der Beweidung großer Teile der Umgebung des Cospudener Sees beauftragt.

2024 – es ist unser Cospuden-Umfeld, in dem sich gerade aberwitzige Szenen abspielen:

Trotz Betretungsverbots picknicken Familien in Feldern und abgezäunten Weideflächen, frei laufende Hunde in Größenordnungen machen Futterwiesen durch Kot unbrauchbar, sie jagen Schafe, Menschen halten Lämmer hoch und lassen sie fallen, Schäfer werden angepöbelt bis hin zu Handgreiflichkeiten, Zäune werden zerstört, verängstigte Tiere fressen nicht mehr, Tiere sterben… Das macht Stress mit Veterinärbehörden, zieht Anzeigen, finanzielle Schäden oder die Blockierung von Genehmigungsverfahren nach sich etc.

Diese Konfrontationen zwischen Landwirten und Erholungsuchenden, die zum Teil völlige Kenntnislosigkeit und Ignoranz der eigentlich erholungssuchenden Menschen, vor allem aber die zunehmende Aggressivität – das ist ein Szenario, das die Stadt Leipzig, Flächeneigner, Landwirte und Anrainer beschäftigt und stark beunruhigt.

Daher hat sich im Februar 2024 eine prominent besetzte regionale Arbeitsgruppe unter dem Dach des Grünen Ringes Leipzig/ AG Landwirtschaft gegründet und bereits mehrmals getagt. Oberstes Ziel ist die Sicherung der offenland erhaltenden Schäferei und Beweidung an diesem Standort. Eine Aufklärungs- und Kommunikationskampagne wird derzeit vorbereitet.

Sie können diese Information gern verbreiten und beim Spazierengehen oder Radfahren vor Ort kommunizieren!