Seit Jahren zuverlässig misst Elvira Zupan die Niederschläge. In Abständen von zwei Monaten gibt sie die Ergebnisse an steynber.de weiter. Dafür ein großes Dankeschön.
Für den Monat Mai 2017 ergaben das 29,7 l/m².
Das ist nicht viel und für die Landwirtschaft entschieden zu wenig.
Im Juni hat es mehr geregnet. Die Messergebnisse liegen bei 83,5 l/m².
Foto: R. Langhof
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Erntezeit
Und wieder ist es an der Zeit, dass Mähdrescher über Getreidefelder rollen. Dieser Tage ernteten sie die Gerste im Winkel von Pomßener Landstraße und Eisenbahnstrecke. Wir hatten kaum Regen, aber viel Sonne und hohe Temperaturen. Und so war es eine staubige Angelegenheit, wie man auf den Bildern sehen kann.
Noch zu Zeiten von Großeltern und teilweise auch noch der Eltern wurde das Getreide mit der Sense gemäht, in Puppen aufgestellt und, sobald es den richtigen Trockengrad erreicht hatte, mit dem Pferdefuhrwerk in die Scheune gefahren und dort gedroschen.
In der Regel hatte man schon Dreschmaschinen.
Der Begriff „Dreschen“ kommt übrigens aus der Zeit vor der Dreschmaschine, als man noch mit dem sogenannten Dreschflegel, einem Stiel mit an der Spitze beweglich befestigtem Rundholz, auf das am Boden liegende Getreide eindrasch. So trennte man das Getreidekorn von der Ähre. Anschließend musste man noch die die „Spreu vom Weizen trennen“. Das geschah mit einem Sieb und unter Ausnutzung eines leichten Windes. Auch dieser Ausdruck wird heute noch verwendet, wenn man Wichtiges von Unwichtigem trennt. Und wenn sich durch ungünstige Witterung kein richtiges Korn in der Ähre entwickelt hat, hat man schließlich auch noch „leeres Stroh gedroschen“.
Fotos: Rolf Langhof
DSL in Parthenstein
Im Gespräch mit Steffen Rostock, Chef der Rostock Kommunikationstechnik Grimma, erfuhren wir zum aktuellen Stand des Ausbaus der DSL-Versorgung der Gemeinde Parthenstein Folgendes:
An den ersten 5 Standorten ist die Kollogation (DSL-Aufschaltung auf die Schaltkästen der Telekom und die Verteilung auf die einzelnen Teilnehmer) mit T-Com abgeschlossen. Der Lizenzbandlink von Grimma nach Großsteinberg läuft.
Zur Zeit wartet man noch auf einen Schweißer, der im Silo Pomßen den Mast anschweißt. Urlaub und Krankheit geschuldet verzögern sich hier die Arbeiten.
Die benötigte Hardware ist noch nicht komplett geliefert. Auch Envia ist im Verzug. Die Stromanschlüsse in der Bergstraße, der Alten Dorfstraße und der Großsteinberger Straße in Pomßen stehen noch aus.
Das MFG (Multifunktionsgehäuse) Alte Dorfstraße steht. Hier ist der Aufwand etwas größer, da der Mast Ecke Alte Dorfstraße/Naunhofer Straße seinen Standort haben wird. Er wird nächste Woche gesetzt. Dazu sind 70m Schachtarbeiten nötig.
MFG Großsteinberg am See stehen ebenfalls. Bei beiden fehlen noch Strom und Kollogation.
Schon aus eigenem Interesse drängen beide Feder führenden Firmen, die Rostock Kommunikationstechnik Grimma und die Drahtlos-DSL GmbH Mittelsachsen auf einen baldigen Abschluss der Arbeiten. Leider hapert es immer wieder an bestimmten Zuarbeiten, die durchaus schneller erledigt werden könnten.
Auch Verwaltungsentscheidungen lassen auf sich warten. Der Standort Hauptstraße Klinga liegt nicht auf Gemeindeland. Eine beantragte notwendige Genehmigung des Landkreises liegt bis heute nicht vor. Das ist nicht nachzuvollziehen, da gerade von staatlicher Seite die Notwendigkeit der DSL-Versorgung „auf dem flachen Lande“ immer wieder betont wird.
Komplikationen gibt es auch am Standort Bahnhofstraße Großsteinberg, zu denen sich Rostock aber erst später äußern möchte.
Dennoch besteht für Interessenten schon heute die Möglichkeit, sich näher zu informieren unter der Telefonnummer 034293-489009 – siehe auch Titelfoto.
Wir bedanken uns bei Steffen Rostock für das freundliche Gespräch. Foto: Rolf Langhof
Grundwasser im Blick
Geht man die Werner-Seelenbinder-Straße am Sportgelände vorbei weiter zur Pomßener Landstraße, so sieht man rechter Hand ein zylindrisches Metallgebilde am Wegesrand. Seine Funktion ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Hat man aber etwas Glück, kann man auf einen freundlichen Herrn treffen, der mit seinem mit allerlei Gerätschaften ausgerüsteten Fahrzeug nebst Stromerzeuger eine Reihe von Messgeräten aufgebaut hat und geduldig erklärt, was da vor sich geht.
So erfährt man, dass dieses ominöse Metall Teil einer Messstation ist, die bis in das Grundwasser reicht. Diese Stationen sind in Abständen rund um das Naunhofer Wasserwerk eingerichtet. Damit wird die Zone 1 markiert. Ein weiterer, größer gefasster Ring stellt die Zone 2 und ein noch weiterer die Zone 3 dar. In festgelegten Abständen werden dann eine Reihe von Messdaten ausgelesen und Wasserproben auf ihre Reinheit untersucht. Damit wird sicher gestellt, dass das Trinkwasser, das in diesem Falle für die Stadt Leipzig bereit gestellt wird, auch den gesetzlichen Vorgaben entspricht. So erfuhren wir beispielsweise, dass der Grundwasserspiegel aktuell bei 5,41m liegt und die Wassertemperatur 9,0°C beträgt. Die Schwankungsbreite liegt bei 8 – 11°C.
Die Landwirtschaft unterliegt in diesen Zonen bestimmten Auflagen, um einer Belastung des Wassers zum Beispiel aus der Düngung und anderer Bodenbehandlung vorzubeugen.
Man bedankt sich bei dem netten Mann und wünscht alles Gute und immer die richtigen Messergebnisse. Foto: Rolf Langhof
Erklärungsversuch
An dieser Stelle nahe der Backwarenverkaufsstelle betätigt sich schon seit Längerem ein Großsteinberger Bürger mit dem Ziel, einen sogenannten Öffentlichen Bücherschrank aufzustellen und einzurichten. Kunst ist das wohl noch nicht, könnte aber durch eine solche Sichtweise einen völlig neuen Stellenwert erhalten – schau’n mer mal. Foto: Rolf Langhof





