Niederschläge

Elvira Zupan misst den Niederschlag (Foto: R. Langhof)

Elvira Zupan, die schon seit Jahren akribisch die in Großsteinberg gefallenen Niederschläge misst, hat wieder die Ergebnisse der letzten beiden Monate vorgelegt.
Sie sehen wie folgt aus:

September 2018           43,1 l/m²

Oktober 2018                17,3 l/m²

Wir danken Frau Zupan für ihre zuverlässige Arbeit. 

Wer kann helfen?

Gesucht wird/werden ein oder mehrere Fachleute, die in der Lage sind, das unten abgebildete Flügelrad zu identifizieren und einem Gerät zuzuordnen.

Informationen, soweit sie vorliegen:

  • das Material besteht aus einer Aluminiumlegierung
  • der Durchmesser beträgt ca. 80 cm
  • gefunden wurde es etwa 1943 auf einem Großsteinberger Acker
  • wiederentdeckt wurde es dieser Tage bei Aufräumarbeiten in einem ehemaligen Bauernhof

Hilfreiche Informationen werden gern entgegengenommen unter chronik@steynberc.de

Für Ihre Bemühungen schon jetzt recht herzlichen Dank.

Rolf Langhof

Ortschronist von Großsteinberg
Ortsteil der Gemeinde Parthenstein

Foto: Rolf Langhof

80 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Großsteinberg

Der Termin liegt zwar im Dezember, doch was machen bei 8o Jahren schon ein paar Monate für einen Unterschied. Die Kameraden dachten sich offenbar, schlechtes Wetter haben wir bei Veranstaltungen schon genug gehabt, feiern wir also im Sommer.

Seit einiger Zeit vollzieht sich eine neue Entwicklung in der Truppe. Förderverein und Feuerwehrfrauen und –männer möchten ihre Wahrnehmung in der Bevölkerung verbessern und erhöhen. Was sie in Ausbildung und Einsätzen leisten, verdient ohnehin hohe Anerkennung. Doch man möchte mehr. Man möchte auch als ein Aspekt im Gemeindeleben gesehen werden.
So wollten die Aktiven in Verein und Truppe auch die Geburtstagsfeier nutzen, um dem gesteckten Ziel näher zu kommen. Mathias Luft und Sebastian Thiel und mit ihnen noch einige andere haben einen hohen Aufwand betrieben, um dieses Fest vorzubereiten. Viele Bittgänge waren nötig, um das Geld, ohne das so etwas nun mal nicht geht, zusammen zu bringen. Tausend kleine Dinge sind im Vorfeld zu tun, die die Öffentlichkeit nicht sieht, nicht sehen kann.  
Profitiert haben die Kameraden von der Unterstützung durch die Kolleginnen und Kollegen aus der Gemeinde und der Region. Bereitschaft dazu sowie der Zusammenhalt sind vorhanden. Und so konnte ein Festzug zusammengestellt werden der sehenswert war.
Der jetzige Leiter der Großsteinberger Feuerwehr, Sebastian Thiel, hielt beim Appell eine Ansprache an seine Mannschaft, Bürgermeister Jürgen Kretschel nahm nach seiner Begrüßungsansprache noch einige Auszeichnungen vor. Als Gastredner war der Beigeordnete des Landrates Gerald Lehne anwesend. Er hob besonders die Bedeutung des Ehrenamtes hervor und schließlich fand auch Gemeindewehrleiter Sven Medicke die passenden Worte, um Frauen und Männer weiterhin für ihre selbst gewählte Aufgabe zu motivieren. 
Für ein Nachmittags- und Abendprogramm war von den Verantwortlichen gesorgt worden. Die gnadenlose Tropenhitze wird tagsüber so manch einen davon abgehalten haben, die Veranstaltung zu besuchen. Auch das Seefest spielte nicht gerade in die Karten der Feuerwehr. Ein paar mehr Besucher hätten die Geburtstagskinder aber schon verdient gehabt.
Wir wünschen der Großsteinberger Feuerwehr auf dem eingeschlagenen Weg viel Erfolg und wachsenden Zuspruch durch die Bevölkerung. Vielleicht interessiert sich doch die eine oder der andere im jugendlichen Alter für die vielfältigen Aufgaben bei der Feuerwehr. Erkundigen Sie sich als Eltern bei Sebastian Thiel oder natürlich auch bei der Gemeindeverwaltung. Dort wird man Ihnen weiter helfen.

Fotos: Monika und Rolf Langhof; Fotos vom Ballonglühen: Mathias Luft

 

In der LVZ gefunden – Ausgabe 25.7.2018

Text:
Gegen die anhaltende Dürre setzte die Gemeinde Parthenstein jetzt schwere Technik ein. „Zwei Mitarbeiter des kommunalen Bauhofs, einer davon Gemeindewehrleiter Sven Medicke, gossen die öffentlichen Grünanlagen, damit die Pflanzen am Leben bleiben“,
sagte Bürgermeister Jürgen Kretschel (parteilos), der den Auftrag ausgelöst
hatte, das Grethener Löschfahrzeug dafür einzusetzen.
Das Wasser stammte vom Brunnen am Sportplatz Großsteinberg. 1200 Liter fasst
das Fahrzeug, jeweils eine Tankladung ging für Klinga und Großsteinberg drauf.
„Mit Kanistern und Kannen wäre die Aufgabe nicht zu schaffen gewesen“,
erklärte Kretschel, demzufolge die Löschaktion in den Rabatten durchaus
das Zeug hat, in anderen Kommunen Nachahmer zu finden. „Das kostet zwar
Geld, aber es wäre viel teurer, einen Ersatz für die vertrockneten Pflanzen zu
kaufen“, sagte er.
Frank Pfeifer