Regen, Regen, Regen und die Folgen

Die letzte Nacht war besonders unfreundlich – Sturm, Regen und kalt dazu. Richtige Weltuntergangsstimmung. Einwohner, die in enger Nachbarschaft mit dem Cladegraben leben, sehen das mit Sorge. Auch heute waren wieder einige an der Brücke in der Pomßener Straße und überzeugten sich vom Stand der Dinge. Noch ist Luft nach oben. Immerhin hatten wir in den letzten 30 Tagen 168 l/m², davon in den letzten 24 Std. 30,2 l/m² Niederschläge. Und es regnet noch. Das Wasser hat noch genügend Durchfluss. Doch lange sollte es mit dem Wetter nicht so weitergehen. Dann wird es eng. Wenn aber, wie geschehen geäußert wird, es werde ja nichts gemacht, so geht das an der Wirklichkeit meilenweit vorbei. Gerade in den letzten Tagen wurden die von Grund auf neu gebaute Straßen- und die Radwegbrücke in der Grethener Straße in Dienst gestellt. Das kostete richtig viel Geld. Auch die Brücke in der Pomßener Straße ist erneuert. Das war ebenfalls nicht kostenfrei. Vor etwas längerer Zeit, doch immer noch wirksam, wurde die Clade von der Lindhardt her ausgebaggert. Das Wasser fließt problemlos ab. Wenn es jedoch einen Garten arg in Mitleidenschaft zieht, weil zuvor eine private Brückenausfahrt den Bach ab einer gewissen Höhe anstaut, wenn die Bachufer wild bepflanzt werden und dadurch der normale Abfluss behindert wird, ist das zunächst den Verursachern anzulasten.
Ein Problem bildet die Brücke, die in Richtung Sportplatz hinter den Gärten den Wasserlauf in Extremsituationen behindert. Wie sieht eigentlich die Rechtssituation dort aus? Diese Brücke führt direkt auf ein Feldstück der Familie Pluntke, wurde aber zu DDR-Zeiten von der Wasserwirtschaft im Zusammenhang mit dem Kanalbau errichtet. Dieser ist inzwischen wieder verfüllt, die Brücke gibt es aber noch. Als Weg für den hinteren Zugang zu den Gärten existiert lediglich ein etwa 1 m breiter Streifen zwischen Pluntkes Feld und hinterer Gartengrenze – eine schlechte Ausgangslage für eine vernünftige Lösung. Ein durch die Brücke verursachter Stau beeinflusst jedoch den Abfluss des Regenwassers aus der Kanalisation, die kurz hinter der Brücke in den Graben mündet.
Hoffen wir fürs Erste, dass der Regen endlich aufhört und den Anwohnern größerer Ärger erspart bleibt.

Pomßener Straße 10:00 Uhr - es ist noch Luft

Pomßener Straße 10:00 Uhr – es ist noch Luft

Brücke liegt auf dem Wasser auf

Brücke liegt auf dem Wasser auf

Brücke hinter den Gärten - Durchfluss zu gering

Brücke hinter den Gärten – Durchfluss zu gering

Regenwasserkanal-Einlauf  an der Brücke

Regenwasserkanal-Einlauf an der Brücke

 

Clade mit viel Wasser

 Die Anwohner in der Pomßener Straße schauen schon mal zur Brücke um zu sehen, wie viel Luft nach oben denn noch ist. Viel ist es nicht mehr. und man hofft, das es doch nicht so schlimm kommen möge, wie gemeldet. Ob auf den Feldern hinter den Siedlungshäusern ebenfalls wieder Wasser steht, ist aufgrund des stehenden Getreides nicht zu sehen. Beim letzten Hochwasser hatte ja gerade dieses viel Schaden angerichtet.
Anders sieht es in der Grethener Straße aus. Die neu errichteten Brücken sowohl über die Straße als auch über den Radweg überspannen ein verbreitertes Bachbett. Damit wird der Durchfluss beruhigt und in die Breite gezogen. Es ist kaum vorstellbar, dass jemals der Wasserspiegel bis an die Unterkante der Brücke reicht.

Dorfgemeinschaftszentrum Alte Schule komplett

Als weiterer Bewohner des DGZ zieht künftig der Ortschronist ein. Der geräumige Bodenraum über der ehemaligen Arnhold-Wohnung wird entsprechend hergerichtet. Den größten Anteil haben wohl die Malerarbeiten. Die Firma Gerd Heinitz ist bereits aktiv. Die Firma Lochmann wird die Holzbalken verkleiden und von der Firma Köcher werden Steckdosen und Lampen installiert. Gerd Heinitz verlegt auch einen zweckdienlichen Fußbodenbelag.
Damit werden für die Arbeit an der Ortschronik und deren Archivierung sehr gute Bedingungen geschaffen.
Mit Heimatverein und Ortschronik ist die Nutzung des Komplexes Alte Schule geradezu optimal.
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Freigabe der Straße von Großsteinberg nach Grethen

14:30 Uhr heute nach dem Mittag trafen sich verantwortliche Vertreter der am Brückenbau beteiligten Firmen und Institutionen, um zu prüfen, ob die für heute vorgesehene Freigabe beider Fahrbahnen stattfinden kann. Sie kann. 15:30 Uhr wird die Ampel entfernt, die den einspurigen Verkehr über lange Zeit regelte. Der lange Winter hat den Straßenbauern ordentlich zugesetzt. Sobald es das Wetter zuließ, wurde gebaut. So war es auch möglich, die für heute, den 17. Mai, planmäßig vorgesehene Öffnung der Straße einzuhalten. Das wiederum heißt allerdings nicht, dass man schon mit allem fertig ist. Am Radweg gibt es noch einige wenige Tage zu tun. Und auch sonst sind Restarbeiten zu erledigen, ehe die Baustelle endgültig beräumt und verlassen werden kann. Doch das stört den Verkehrsteilnehmer wohl weniger.
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Neue Brücke für Radweg

Heute wurde im Laufe des Tages die noch fehlende neue Brücke auf dem Radweg zwischen Großsteinberg und Grethen eingehoben. Sie überspannt die Clade und ersetzt die Holzbrücke, die im Zuge der Bauarbeiten entfernt wurde.
Die neue ist aus Metall und komlettiert nun den Fuß- und Radweg.
Am Bachbett sind noch einige Plasterarbeiten durchzuführen. Damit endet eine der umfangreichsten Straßen- und Brückenbauarbeiten, die Großsteinberg bisher erlebt hat. Am Freitag, dem 17. 5. 2013 soll die Straße wieder komplett dem Verkehr übergeben werden.