Grundwasser im Blick

Prüfen der Grundwassermesswerte

Geht man die Werner-Seelenbinder-Straße am Sportgelände vorbei weiter zur Pomßener Landstraße, so sieht man rechter Hand ein zylindrisches Metallgebilde am Wegesrand. Seine Funktion ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Hat man aber etwas Glück, kann man auf einen freundlichen Herrn treffen, der mit seinem mit allerlei Gerätschaften ausgerüsteten Fahrzeug nebst Stromerzeuger eine Reihe von Messgeräten aufgebaut hat und geduldig erklärt, was da vor sich geht.

So erfährt man, dass dieses ominöse Metall Teil einer Messstation ist, die bis in das Grundwasser reicht. Diese Stationen sind in Abständen rund um das Naunhofer Wasserwerk eingerichtet. Damit wird die Zone 1 markiert. Ein weiterer, größer gefasster Ring stellt die Zone 2 und ein noch weiterer die Zone 3 dar. In festgelegten Abständen werden dann eine Reihe von Messdaten ausgelesen und Wasserproben auf ihre Reinheit untersucht. Damit wird sicher gestellt, dass das Trinkwasser, das in diesem Falle für die Stadt Leipzig bereit gestellt wird, auch den gesetzlichen Vorgaben entspricht. So erfuhren wir beispielsweise, dass der Grundwasserspiegel aktuell bei 5,41m liegt und die Wassertemperatur 9,0°C beträgt. Die Schwankungsbreite liegt bei 8 – 11°C.
Die Landwirtschaft unterliegt in diesen Zonen bestimmten Auflagen, um einer Belastung des Wassers zum Beispiel aus der Düngung und anderer Bodenbehandlung vorzubeugen.
Man bedankt sich bei dem netten Mann und wünscht alles Gute und immer die richtigen Messergebnisse. Foto: Rolf Langhof

Erklärungsversuch

An dieser Stelle nahe der Backwarenverkaufsstelle betätigt sich schon seit Längerem ein Großsteinberger Bürger mit dem Ziel, einen sogenannten Öffentlichen Bücherschrank aufzustellen und einzurichten. Kunst ist das wohl noch nicht, könnte aber durch eine solche Sichtweise einen völlig neuen Stellenwert erhalten – schau’n mer mal. Foto: Rolf Langhof

Breitbandversorgung in Parthenstein – Stand 07.05.2017

Messung der Adern; links T-Com, rechts RKT                                 Foto S. Rostock

Steffen Rostock, Chef der Firma RKT und beteiligt am Ausbau der Breitbandversorgung der Gemeinde Parthenstein, gab einen Überblick über den aktuellen Sachstand der ausgeführten Arbeiten: 
Die Multifunktionsgehäuse im Klingaer Südwestring sowie am Sportplatz in Pomßen wurden von der Firma Köcher an das Stromnetz angeschlossen. Zur Querung der Kurzen Straße in Pomßen wurde von der Firma Frank Höhme ein Leerrohr verlegt. Die MFG (Multifunktionsgehäuse) Bergstraße / Großsteinberg und in der Großsteinberger Straße 18 / Pomßen sind bei der Mitnetz beauftragt. Hier erhofft man sich eine kurzfristige und zügige Ausführung.
Am Montag – 15.5.2017 – steht die 5. Kollation mit T-Com an (Mitbenutzung von Ressourcen; in der Telekommunikation die Entbündelung der Teilnehmeranschlussleitung). Damit sind die 5 Schranksysteme miteinander verbunden.
Mit dem Stahlbau für die Standorte Grimma und Silo Großsteinberg ist die Firma Bodo Hantschmann beauftragt. Der Mast für das Silo Pro-Beton Pomßen wurde von der Firma Stefan Kutscher Teileservice Grethen gefertigt und geliefert. Er wird nun auf dem Silo montiert. 
Wenn die Mastkonstruktionen fertig sind, können die Lizenzbandstrecken installiert werden. Benötigte Hardware und Lizenzen stehen bereits zur Verfügung. In ca. 1 Woche beginnt die Firma Frank Höhme mit den Baumaßnahmen in der Alten Dorfstraße / Großsteinberg. Hier sind die Arbeiten etwas umfangreicher, da der KVZ der Telekom ca. 65 m  vom Maststandort entfernt steht.

Wir danken Herrn Rostock für die ausführliche Auskunft.

Breitbandversorgung für Parthenstein

Eine der Empfangs- und Übergabestationen an der Bergstraße

Die Bauarbeiten zur Versorgung mit Breitband-DSL sind in vollem Gange, so Steffen Rostock, Chef von RKT, einer der beteiligten Firmen.
Aktuell sind 5 Multifunktionsschränke aufgestellt. Unter Nutzung eines 10m-Mastes wird die Strecke zwischen Grimma und den Parthensteiner Ortsteilen Pomßen, Klinga und Großsteinberg per Funk überbrückt.
Die Schränke werden mit den KVZ der Telekom verbunden, um DSL auf die vorhandenen Telefonleitungen zu bringen.
Zur Zeit befinden sich drei der Schränke in Pomßen (Großsteinberger Straße, an der Zufahrt zur Kita, Kurze Straße), einer am Süd-West-Ring in Klinga und einer in der Bergstraße in Großsteinberg. Weitere Multifunktionsschränke sind vorgesehen. Die Frage, wann denn der neue Zugang zum Internet nutzbar sein wird, kann Rostock nicht eindeutig beantworten. Zuviel hängt von der Zuarbeit z. B. von Telekom und Envia ab, welche für die Schaltung auf das Telefonnetz und die Stromversorgung verantwortlich sind.
Die potentiellen Nutzer werden über Werbung an den Schaltschränken, Flyer und Informationen in der Kommunalrundschau auf dem Laufenden gehalten.
Auch steynberc.de bleibt am Ball.
Foto: Rolf Langhof