Der große Zug der Wildgänse

Wildgänse ziehen immer wieder die Aufmerksamkeit interessierter Beobachter auf sich. Es ist ein imposantes Schauspiel, wenn sie zu Hunderten in Keilformation geflogen kommen. Hören kann man sie schon einige Zeit vorher. Doch eigentlich weiß man von Ihnen nicht allzu viel.

Die einzige Gans, die natürliche Brutplätze auch in Deutschland hat, ist die Graugans. Sie zählt, wie ihre Verwandten zu den Zugvögeln. Verbreitung finden sie je nach Art in den mitteleuropäischen Feuchtgebieten, sind aber auch an den arktischen Küsten des hohen Nordens zu finden. Im Herbst begeben sie sich auf Wanderschaft in den Süden, in der Regel nach Spanien und Nordafrika. Bevor sie allerdings diese Reise antreten, finden sich die bewundernswerten Flieger auf Sammelplätzen ein. Etwa 5000 km gemeinsamer Flug liegen dann vor ihnen. In diesen Oktobertagen sind sie bei uns täglich zu beobachten. Im Februar geht es dann wieder zurück zu den Brutplätzen. Warum nehmen die Vögel aber solche strapaziösen Langflüge auf sich? In einem Satz gesagt: Die Brut- und Aufzuchtbedingungen im Norden sind aus Gänsesicht optimal. Für den Winter allerdings gibt es schönere Weltgegenden.

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