Gemeinderatssitzung im Seniorentreff

Am 20.12.2012 fand 19:30 Uhr im Großsteinberger Seniorentreff die letzte Gemeinderatssitzung für das zu Ende gehende Jahr statt. Es waren zehn Räte und der Bürgermeister erschienen. Das Protokoll wurde von Frau Simone Belaschki geführt. Herr Gerd Welker vertrat das Bauamt.
Auf der Tagesordnung standen außer den üblichen Punkten wie
– Begrüßung
– Kontrolle der letzten Niederschrift
– Einwohneranfragen
– Festlegung der Unterzeichner für das heutige Protokoll
Beschlüsse zur Vergabe von Leistungen für das neue DGZ in Klinga, die Widmung der Zufahrtstraße von der Pomßener Landstraße zum Grundstück der Fa. KVR GbR (ehem. Gneisenau-Kaserne) als Gemeindestraße sowie zur Jahresrechnung 2011. Ebenso stand die Beschlussfassung über den Schlussbericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2011 auf dem Programm.
Allen Beschlussanträgen wurde mit übergroßer Mehrheit zugestimmt.
Anfragen der Abgeordneten und Informationen des Bürgermeisters bildeten den Abschluss.
Mit den besten Wünschen für ein frohes Fest und das neue Jahr begaben sich die Versammelten so gegen 20:45 Uhr den Heimweg an. Außer dem Ortschronisten waren keine weiteren Gäste anwesend.
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Datumskuriosität

Monika Langhofs Oma wurde an einem 12. Dezember geboren. Im Jahre 1912 bekam sie die unten abgebildete Karte zum Geburtstag. Heute sind diese einhundert Jahre vorbei. Die Oma wird nicht mehr feiern. Aber wer weiß? Die Postbotin ist ja noch nicht durch.


Übrigens: Auf der Anschrift rechts unten ist für den Postboten angegeben, dass die Adressatin eine Treppe hoch wohnt (1 Tr.). Er wusste also, dass er bis zum Briefkasten an der Wohnungstür eine Treppe hochsteigen musste – das waren noch Zeiten!

Rentnerweihnachtsfeier 2012

Es ist nun schon traditionell, dass die Gemeinde für ihre Ruheständler eine Weihnachtsfeier ausrichtet, für jeden Ortsteil separat. Die Großsteinberger feiern im Speiseraum der Grundschule. Für Romy Scheibner allerdings war es eine Premiere. Neu in der Gemeindeverwaltung und verantwortlich für Soziales, oblag ihr in diesem Jahr die Verantwortung für die Organisation. Mit Unterstützung der erfahrenen Mitarbeiterinnen des Bauhofes Ines Höfer und Gudrun Perzel war ihr das offensichtlich ausgezeichnet gelungen. Pünktlich 14:30 Uhr übernahm Bürgermeister Jürgen Kretschel das Mikrofon und begrüßte die Gäste. Er verband dies mit einigen Informationen und in seiner manchmal recht launigen Art auch mit einigen scherzhaften Bemerkungen. Das kam an.
Inzwischen fieberten die Kinder der Theatergruppe unter Leitung von Jana Köhler ihrem Auftritt entgegen. Ein Tanz stimmte zur Eröffnung ein und anschließend konnten die Seniorinnen und Senioren das Märchen von Frau Holle genießen. Den Ausgang kannten sie allerdings so nicht. Denn obwohl Pechmarie ihrer bekannten Faulheit wegen von Frau Holle im Märchen mit einem Kübel Pech „belohnt“ wurde, blieb ihr das erspart, weil sie immerhin auf Krieg und Elend besonders der Kinder in anderen Weltteilen hingewiesen hatte. Die Kinder bekamen für ihre Darbietung den verdienten Applaus.
Nach der Kaffeezeit bereitete sich der Klingaer Volkschor auf seinen Auftritte vor. Unter der Leitung von Dietrich Wiesemann brachte er Lieder zum Advent zur Aufführung. Gedichte und Texte zur Weihnachtszeit, vorgetragen von Anita Wegener, bereicherten das Programm.
Zum Abend wurde die inzwischen ebenfalls schon traditionelle Schlachteplatte gereicht. Ein Novum im Programm: Glühwein. Wann passt er besser, als an einem Tag Anfang Dezember, da der erste Schnee des Monats gefallen ist?
Alles in allem wieder eine schöne Feier, in der man Schlemmen, aber auch mit Diesem oder Jenem ein gemütliches Schwätzchen halten konnte, was meist ebenso wertvoll ist.

Volkstrauertag

Bei Wikipedia steht zu lesen: „Der Volkstrauertag wurde 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. 1922 fand die erste Gedenkstunde im Reichstag statt. 1926 wurde entschieden, den Volkstrauertag regelmäßig am Sonntag Reminiscere (fünfter
Sonntag vor Ostern) zu begehen. Der Volkstrauertag wurde erstmals am 28. Februar 1926 begangen. Überall fanden Gedenkfeiern für die deutschen Gefallenen des Ersten Weltkriegs statt.“ Und weiter: „Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den „Stillen Tagen“. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.“
In der Gemeinde Parthenstein findet dieser Tag reihum in den vier Ortsteilen statt, in diesem Jahr in Pomßen.
Bürgermeister Jürgen Kretschel und Pfarrer Günz hielten die Ansprachen. Sie bezogen sich zurecht nicht nur auf die Toten von Krieg und Gewaltherrschaft, sondern erinnerten auch an die Opfer von Hass und Gewalt in unserem Lande. Mit eindringlichen Worten mahnten sie, den politischen Brandstiftern, die bereits wieder offen oder auf subtile Weise den Frieden in der Republik untergraben und die auch in unserer Region auf Sympathisanten rechnen können, entgegen zu treten und ihnen nicht das Feld zu überlassen.
Gut, dass die Pomßener Feuerwehr mit angetreten war. Mit ihr waren 23 Personen anwesend – von rund 3600 Einwohnern der Gemeinde.