Oberteich abgefischt

Wels, Schleie, Karpfen, Koi und Goldfisch sind die Namen der Fischarten, die unseren Oberteich im Sommerhalbjahr bevölkerten. Jetzt wurde es allmählich Zeit, sie wieder aus dem Teich zu nehmen, die Einen, weil sie, frisch oder geräuchert, dem Verkauf dienen sollen, die Anderen, weil sie ins Winterquartier kommen, um im kommenden Frühjahr wieder eingesetzt zu werden.

Gerd Heinitz und Jens Pein organisierten das Abfischen und hatten dazu kräftige Helfer, wie Michael Thiele und Lutz Heller.
„So viele Kinder wie in diesem Jahr waren noch nie dabei“, freut sich Heinitz. Gefreut haben sich auch Phoebe, Max, Alexander und Gwendolin, um nur einige zu nennen. Bis oben hin vor Nässe geschützt, stiefelten sie mit den großen Keschern der Erwachsenen durch den Teich und fingen auch manchen Fisch. Was für ein Abenteuer.

Dafür, dass das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, sorgten Daniela Harnisch und Dana Pein.

Armin Pöritz, der sich beinahe täglich um den Teich und seine Bewohner kümmert, ist bei so einer Aktion natürlich nicht wegzudenken. Er kümmerte sich ums Entenhaus und er betreut auch das Winterquartier. Andere Helfer begannen inzwischen mit der Reinigung. Auf der nahebei stehenden, fast 150 Jahre alten „Friedenseiche“ hängt viel Laub. Ein Großteil davon fällt in den Teich und muss ausgeräumt werden. Ihnen allen gebührt der Dank der Dorfbevölkerung. Nicht auszudenken, was aus dem Oberteich würde, wenn er sich selbst überlassen bliebe.

Einen besonderer Dank jedoch hat sich Gerd Heinitz verdient, der den Erlös aus dem Verkauf der Fische dem Kindergarten spendet.  Fotos: Rolf Langhof

 

Keine Chance mehr auf einen schönen Herbst?

Ob wir noch mal ein paar schöne Tage bekommen, wissen wir nicht. Da geht es uns wie den Experten.
Doch auch wenn wir schon eine Ahnung vom November-Blues bekommen, sollten wir nicht vergessen, dass wir auch in diesem Oktober einige schöne Stunden hatten. Denken Sie nur an den vergangenen Sonntag. Wer den Blick dafür hatte, konnte auch einige schöne Herbstfotos schießen – siehe folgendes Bild. Foto Rolf Langhof

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Tulpenbaum in schönsten Herbstfarben

Diebstahl an der St. Martinskirche

Wie am Nachmittag des heutigen Tages zu erleben war, musste Rolf Albrecht, Friedhofsangestellter, feststellen, dass die aus Kupferblech bestehenden Fensterbleche an allen Fenstern der Nordseite der Kirche abgerissen waren. Er benachrichtigte die Polizei, die auch sofort kam und den Schaden aufnahm. Für die Kirche soll er sich auf etwa 500,– bis 1ooo,– € belaufen.
Der geringe Ertrag des Diebstahls, er bringt im höchsten Falle 50,– €, vermutlich weniger, lässt darauf schließen, dass sehr schnell Geld gebraucht wurde.
Fotos: Rolf Langhof
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Cladegraben in die Pflege genommen

In den letzten Tagen waren Firmenchef Ulrich Altner und seine Mitarbeiter am Cladegraben zu finden. Sie führten eine Sohlentkrautung durch, so der Fachbegriff. Mit einem eigens dafür angeschafften Mähkorb (siehe Foto), der am Bagger angebracht ist, wird in einer üblichen Baggerbewegung der Korb über den Grund von Böschung und Bachsohle gezogen. Zwei gegenläufige Messerleisten, die nach dem Prinzip eines Mähbalkens arbeiten, schneiden das Kraut über Grund ab. Das Wasser läuft aus dem offenen Korb und das Grünzeug kann auf das bereitstehende Transportfahrzeug geladen werden.

„Das heutige Kraut ist der Schlamm vom nächsten Jahr“, so Uli Altner. Ein regelmäßiges Entkrauten erspart auf Jahre das Ausbaggern. Der Umgang mit der Natur ist schonender und das Kraut ist leichter zu entsorgen, als der Schlamm.

Sofern die Zufahrt gewährleistet ist, kommen Altner und Mitarbeiter Rainer Kuhrmann mit ihrer Technik gut voran.

Fotos: U. Altner (1); R. Langhof (6)

Wetterrückschau

Elvira Zupan misst den Niederschlag

Elvira Zupan misst den Niederschlag

Elvira Zupan misst, wie Sie als treuer Besucher dieser Seiten bereits wissen, für die Website des Ortschronisten die täglichen Niederschläge in Großsteinberg. Da sie das mit außerordentlicher Akribie erledigt, bekommen wir diese Angaben nirgends so genau für unser Dorf.
Im Juli 2014 hat sie 107,1 l/m² zu vermelden. Damit war dieser Sommermonat zu nass.
Für den zweiten Sommermonat, den August, hat sie 93,3 l/m² notiert. Dieser war obendrein auch noch zu kalt.

Vielen Dank Elvira Zupan.